Archiv für Kategorie ‘Selbstbezogenes’

Meine (Grenz)Erfahrungen mit myfab.com

Nach der Mail die ich heute bekommen habe, muss ich mal eben meine Erfahrungen mit der Seite myfab.com mitteilen.
Ich hatte aus einer Laune heraus am 13 Juli einen großen Sitzsack “Big G” bei myfab bestellt. Der heute, wie ich soeben mit Verärgerung bemerkt habe, günstiger ist als zum Zeitpunkt meiner Bestellung. :(

Das Konzept der Seite ist, hoffentlich hochwertige, Produkte nur auf konkrete Bestellung direkt beim Hersteller in China in Auftrag zu geben und liefern zu lassen. Aufgrund des Transportweges war die Lieferzeit mit ca. 6-8 Wochen angegeben.Somit war mit einer Lieferung ungefähr Anfang September zu rechnen. Bezahlt werden musste natürlich sofort, was ich auch machte.

Dann am 6. September änderte sich Status der Bestellung auf der Seite auf “versandt”. Alles im Rahmen soweit, noch kein Grund zur Beanstandung. Aber die Lieferung bzw. eine Ankündigung seitens einer Spedition kam nicht an. Status der Sendung auf der Seite blieb stur bei “versandt”.
Dann, am 12. Oktober die erste Mail von Myfab, dass es aufgrund von “technischen Problemen” zu einer Verzögerung gekommen ist. Auf meine Anfrage, was genau jetzt los ist und ob ich das Ding überhaupt noch in absehbarer Zeit bekommen würde, kam heute die geniale Mail vom myfab-Kundendienst, die ich hier mal zitieren und kommentieren möchte:

Wie vereinbart melden wir uns wieder betreffend Ihrer Bestellung des . Bitte entschuldigen Sie unseren verspäteten Bescheid.

Da fehlen offensichtlich die Daten meine Bestellung. Wahrscheinlich ein Fehler im Serienbrief.  Wer weiß wie viele solcher Mails die en gros verschicken müssen jeden Tag, da kann sowas schon mal passieren.

Unsere Logistik-Teams haben nun alle nötigen Vorbereitungen getroffen, um für die Arbeit zur Weihnachts- und Neujahrszeit gewappnet zu sein. (…) Das Projekt neigt sich dem Ende, und wir haben unsere Partner nochmals auf die Suche nach Ihrem Paket hingewiesen.

Also, ich bezweifel doch starkt, dass meine Bestellung vom 13. Juli schon zum Weihnachtsgeschäft gerechnet wird. Und wenn doch, will ich gar nicht wissen, wie lange man jetzt auf ne Bestellung warten muss. Weihnachten 2013 ist wohl angepeilt.
Aber ein netter Zug, dass ich nicht selber beim Partner nachfragen muss. Großer Dienst am Kunden, dass die Firma bei der ich bestellt und an die ich gezahlt hab, sich auch selbst um den Verbleib der Lieferung kümmert. Und sei es sogar beim “Partner”.

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass Ihre Bestellung bei unserem Logistikpartner gefunden wurde.

Na, was mich das aber erstmal freut. *Aber*

Nun muss die Hülle jedoch noch mit den Styroporkügelchen befüllt werden

Stimmt. Das ist meiner Auffassung nach Bestandteil eines bestellten Sitzsacks. Die Alternative “Geliefert wird nur die Hülle, die Styroporkügelchen kommen dann einzeln per Luftpost auch China” war bei der Bestellung auch nicht auswählbar. Wobei ich bei diesem Szenario jetzt wahrscheinlich schon im Besitz des besagten Sitzsackes wäre. Mundgeblasen und in eigener Handarbeit befüllt.

Sie sind nun also umgehend an unseren Befüller zugestellt worden, sodass dieser Prozess spätestens in der Woche des 28. November beendet sein wird.

Klasse. Sind ja auch nur noch über 2 Wochen. Wahrscheinlich muss die Hülle jetzt zum Befüllen wieder zurück nach China, weil das inklusive Transport noch günstiger ist, als das in Deutschland zu machen. Wie das Krabbenpulen in Marokko, gibts alles.
Trotzdem. Was wäre denn gewesen, wenn ich nicht noch mal nachgefragt hätte?  Wäre das Ding da in irgendeiner Logistikhalle vergammelt?

Interessiert sich Myfab nach Zahlungseingang dann überhaupt noch dafür, ob die Bestellung beim Kunden ankommt?

Bitte akzeptieren Sie unsere aufrichtige Entschuldigung für diese außergewöhnliche Verzögerung.

Hallo Myfab-Kundenservice. Kommen wir zu meinem Fazit zu der Bestellung bei Euch.

Den Punkt mit der “außergewöhnlichen Verzögerung” kann ich noch unterschreiben.

Aber sorry, liebes Myfab Team. Der Vorgang in Gänze inklusive dieser Mail klingt weder sonderlich plausibel noch besonders aufrichtig.

So wie das bei mir ankommt, ist die Sendung seit Anfang September schlicht und ergreifend irgendwo vergessen worden. Statt den veranschlagten 6-8 Wochen werden dann bis zur Auslieferung  wohl eher 20 Wochen vergehen. Bis zum halben Jahr ist es dann auch nicht mehr weit.

Aber eine großartig andere Wahl, als die Entschuldigung zähneknirschend und mit einem bitteren Beigeschmack zu akzeptieren sehe ich jedoch auch nicht. Immerhin hab ich schon bezahlt und hätte jetzt auch mal gerne was für mein Geld.

Allerdings war diese Erfahrung für mich selber doch sehr abschreckend. Es mag sein, das einige Leute gute Erfahrungen mit myfab gemacht haben, für mich jedoch wird das meine letzte Bestellung “direkt vom Hersteller” gewesen sein. Und das, obwohl das Konzept auf dem Papier eigentlich ganz plausibel klingt. Um den Vorgang aber kundenfreundlicher zu machen muss der Transportweg vom Hersteller zum Kunden transparenter und nachvollziehbarer gemacht werden. Verzögerungen in so einem Ausmaß geht weit über den akzeptablen Rahmen hinaus.

 

Zurück in der Arbeitswelt – A new hope!

Heyho!

Wird mal wieder Zeit hier einen persönlichen Eintrag zu hinterlassen. Wer hier schon vorher mal reingeschaut hat, hat ja mitbekommen, dass ich zum 1. September meinen alten, ungeliebte Job hingeschmissen hatte. Da ich noch nichts anderes konkret in Aussicht hatte, war mir dabei natürlich ein klein bisschen mulmig. Aber im Endeffekt hat mich die Erkenntnis, mich sonst “krank” zu arbeiten und das überraschend positive Feedback aus meinem echten und “virtuellen” Umfeld sehr über die vereinzelten Panikattacken hinweg geholfen.

Ja, und dann, als ich eigentlich grad erst so richtig durchstarten wollte mit Bewerbungen im Bundesgebiet, ging es auf einmal alles ganz schnell. Ein ehemaliger Bekannter hat seiner Firma, die dringen Leute in der IT brauchten, meine Bewerbungsunterlagen zugeschustert.

An einem Freitag wurde ich angerufen, Vorstellungstermin für nächsten Dienstag ausgemacht und am Donnerstag hatte ich die Zusage. So bin ich jetzt seit dem 04. Oktober wieder in Lohn und Brot.

Einerseits ging mir das jetzt ja fast schon wieder zu schnell, andererseits ist es aber, grade bei meinem schon etwas kurvigen Lebenslauf, gar nicht so schlecht, eventuelle Lücken so klein wie möglich  zu halten.

Ja, was soll ich sagen. Die erste Woche im neuen Job ist vorbei und es ist einiges anders als bei der alten Arbeit. Auf der einen Seite ist es natürlich etwas seltsam sich wieder von “ganz unten” in eine Firma einzuarbeiten. Im alten Job war ich quasi der erste Ansprechpartner, jetzt bin ich (noch) in erster Linie als Laufbursche bzw. sogenannter “Turnschuh-Admin” vorgesehen.

Ist natürlich eine Umstellung nicht mehr der “Büro-Weise” zu sein, aber hey, die Firma ist recht überschaubar und ich werd noch Gelegenheit haben mein Potential zu zeigen.

Und selbst wenn nicht haben sich die Umstände so zum Positiven geändert, dass ich nicht meckern kann. Wo die Gehaltsstruktur beim alten Arbeitgeber mehr an Willkür erinnerten bin ich jetzt abgesichert in einem Tarifvertrag. Natürlich mit so Kinkerlitzchen wie “Weihnachtsgeld” und mehr Urlaubstagen als vorher. Noch dazu hab ich einen 35h-Woche Vertrag. Sprich weniger Arbeit für signifikant weniger mehr Geld. Kann ich mich mit arrangieren.

Ansonsten… ja, der Konzern ist zwar ein durchaus “konservativ” geführtes Familienunternehmen und hat mit so coolen, jungen Hipster-IT-Firmen jetzt mal gar nichts zu tun, aber ich hab jetzt ja erst nen Jahresvertrag und noch nicht für die Ewigkeit unterzeichnet. Und die direkten Kollegen im Büro sind entspannt, nett und haben Ahnung. Einmal mit Profis arbeiten, was für eine ungewohnte Erfahrung!

Die Vorzeichen sind also gut. Drückt mir die Daumen, dass es so bleibt!

Alles Neu!

Gestern war es soweit. Der letzte Tag im alten Büro/ im alten Job. Arbeitsverhältnis endet zwar erst zum 01.09. aber für die drei Tage habe ich noch mal Urlaub bewilligt bekommen. Freitag ist einfach passender für den “letzten Tag”. Da ist generell etwas weniger los und man konnte ein bisschen früher anfangen, bei einem Abschiedsbier mit den Kollegen abzuhängen.

Das haben wir dann auch gemacht. Zu meiner grossen Überraschung gab es sogar noch ein Geschenk von den Kollegen. Ein Präsentkorb voll mit fränkischen Bier- und Schnapsspezialitäten. Bin sehr begeistert und habe natürlich auch noch mal betont, dass das Team, mit dem ich zusammengearbeitet habe, mit meiner Entscheidung zu kündigen nix zu tun hatte. Eher im Gegenteil. Mit den Leuten wäre ich sogar noch geblieben, wenn die Umstände sich nicht allgemein so verschlechtert hätten.

Aber die Geschichte ist damit jetzt endgültig abgehakt und ich werd mich mit voller Energie auf die Suche nach einer neuen Beschäftigung machen, die mich hoffentlich ein bisschen besser fordert und fördert oder sich alternativ wenigstens soweit auszahlt, dass man davon ein vernünftiges Leben finanzieren kann. War ja bisher nicht der Fall.

Nun mach ich mich gleich aber erstmal auf in den “Urlaub”. So mit “sich bei der Freundin einnisten und Nixtun”. Freu mich schon wie  Bolle.

Für den Blog bedeutet das in der Zeit 2 Alternativen. Entweder ich blogge kaum, weil so viele andere Dinge zu tun sind, oder aber ich blogge wieder regelmäßiger, weil ich mehr Zeit hab.

Werdet ihr ja sehen.

Aber bis dahin verabschiede ich mich mit einem musikalischen Gruß, den ich dann jetzt zu meiner derzeitigen Maxime erkläre:

Geschichten des Alltag

Hallo!

Ich wollte mich mal kurz wieder zu Wort melden, nachdem es hier in den letzten Tage ein wenig ruhiger geworden ist. Leider hat sich in den letzten Wochen meine Situation auf der Arbeit ziemlich verändert. Zu meinem Leidwesen, muss ich leider zugeben.

Ohne groß auf Details einzugehen, lief und läuft es darauf hinaus, dass auf mich doch eine ziemliche Mehrarbeit zukommt. Allerdings ohne darauf einzugehen, ob solch eine Mehrarbeit irgendwie auch monetär zu meinen Gunsten ausgeglichen werden könnte. Es wird einfach ein Status  Quo geschaffen und wir/ich hab zu sehen, wie man das irgendwie am Laufen hält. Und das zu einer Entlohnung, die schon ziemlich unter dem liegt, was in meinem Job als Einstiegsgehalt diskutabel wäre. Hab halt vor nem Jahr als Übergangslösung akzeptiert, um überhaupt ein bisschen Geld reinzubekommen.

Auf jeden Fall belastet mich diese Situation zugegebenermaßen doch ein gutes Stück. Und zwar leider auch bis in meine Freizeit hinein. Daher fehlt mir irgendwie der Kopf, die Muße und die Lust mich großartig mit dem Bloggen zu beschäftigen.

Das bisschen Restenergie, das ich nach der Arbeit noch aufbringen kann, muss ich jetzt komplett in die Jobsuche stecken.

Allein schon damit ich so schnell wie möglich aus dieser Tretmühle rauskomme, bevor mich der Stress gesundheitlich noch stärker angreift, als er es jetzt schon tut.

Daher isses hier grad ein bisschen ruhiger.

Ich hoffe, das ändert sich in absehbarer Zeit wieder.

Bis dahin!

Karsten

Experiment “Auszeit” – Gibt es eine Online-Existenz nach Facebook?

Heut war es dann mal soweit. Nachdem ich schon vor längerer Zeit mein ältestes Online-Profil bei einem Chat-Anbieter gelöscht hatte (das Niveau nahm langsam aber sicher Jappy oder Knuddels Niveau an und diente eigentlich nur noch ab und an einer gewissen gruseligen Belustigung) und vor einigen Wochen meine Präsenz auf MeinVZ gelöscht hatte, hab ich heute meine Facebook Account vorerst deaktiviert.

Ich war dort generell nicht der aktivste Netzwerker. Vielmehr habe ich dort vor allem mit Menschen Kontakt behalten, die ich aus dem “Real Life” kannte. Man kann sagen über 95% meiner Facebook Kontakte waren alte Schulfreunde oder Bekannte. Kontaktanfragen von Personen die ich nur flüchtig oder gar nicht  kannte oder mit denen ich mich in keinster Weise verbunden fühlte, habe ich generell ignoriert. Somit war mir dieser Aspekt des Networking-Kontakte finden/knüpfen/ausbauen, den viele auf Facebook nutzen, sowieso verschlossen. Irgendwo war mir die Grenze zu meinem “Privatleben” auf Facebook noch zu durchlässig und ich hege generell eine gewisse Skepsis davor, Online-Bekannte zu “nahe” an mich heran zu lassen. War schon immer so, wird wohl auch so bleiben (deswegen ist sowas wie Hangout oder der neue Videochat von Facebook eh nicht so das Zugpferd für mich).

Aber grade dieser letzte “Kontakt halten” – Aspekt ging immer weiter verloren. Viel mehr als Geburtstagserinnerungen, dämliche Umfragen oder noch dämlichere Spieleanfragen kamen dort in den letzten Wochen und Monaten quasi gar nicht mehr zustande. Und die paar Casual-Games die ich da noch ab und zu gezockt hab (eigentlich nur Bejeweled Blitz) kann ich auch anderweitig im Netz kompensieren.

So habe ich heute die Konsequenz gezogen, die leidige “wir werden dich vermissen” Meldung ignoriert, und mein Konto stillgelegt.

Gelöscht ist erstmal noch nix und das Konto kann jederzeit im “alten” Zustand reaktiviert werden. Aber erstmal werde ich mal schauen wie sich das so anfühlt, nicht mal “eben kurz” bei Facebook reinzugucken, nur um festzustellen, dass sich gar nichts getan hat.

Meinen Blog kann ich dementsprechend darüber auch nicht promoten, allerdings legen die Zugriffszahlen den Verdacht nahe, dass sich das eh  nicht so großartig bemerkbar machen wird. Wahrscheinlich ist hier die Zugkraft vom Google+ dank einer definierteren Zielgruppe sogar noch größer als sie bei Facebook je war.

Ich werde sehen und ggf. davon berichten.

Derweil bin ich also noch zu finden bei Google+

P.S. The “Man in the Box” hat so ziemlich alle auch auf mich zutreffenden Pros und Cons von  Facebook in diesem Video zusammengefasst ;)

Stöckchen – Eine mobile Zeitreise

Meine Handy Gallerie

Woah. Fast ne Woche ohne Blogposting. Ich schiebe das jetzt einfach mal auf das saisonal bedingte Sommerloch, aber ich muuss aufpassen, dass das nicht wieder einreißt  bei mir.

So kommt mir als kleine Fingerübung ein Stöckchen ganz recht, dass ich bei Björn gesehen habe. Ich habs zwar nicht direkt an den Kopf bekommen, nehme es aber gerne mit. Auch, weil es um ein Thema geht, mit dem ich mich zur Zeit beschäftige: Handys bzw. die persönliche “Handy-Vorgeschichte”. Kurz hab ich das Thema ja schon in meinem Beitrag “Neues Traum-Smartphone gesucht” angerissen, daher bin ich noch voll im Thema ;) .

Ähnlich wie bei Björn ist meine Handy-Vorgeschichte auch nicht ganz so umfangreich wie bei einigen anderen Bloggerkollegen, aber ich mach trotzdem mit. Also los:

Welches war dein erstes Handy?
Ich war auch ein ziemlicher mobiler “Spätenetwickler”. Ehrlich gesagt waren in meiner “Jugend” die aufkommenden Handys eher negativ belegt. So “Hey Mr. Wichtig” mässig. Allerdings war es dann als Student durchaus von Vorteil auch mobil erreichbar zu sein und so hab ich mich zum Kauf eines Sony CMD J5 entschlossen. War designtechnisch genau mein Geschmack, war nicht so ein weitverbreitetes “Rudelhandy” wie die ersten Nokia und hatte extrem parktische technische Features wie polyphone Klingeltöne, ein grafisches Menü und den legendären “Jog-Dial”. War ein klasse Gerät und ist immer noch funktionsfähig bei mir in der Schublade.

Wieviele Handys hattest du seitdem?
Ich habe jetzt mit dem HTC Hero mein bisher erst drittes Handy innerhalb von ca. 10 Jahren in Benutzung.

Besitzt du schon ein Handy Baujahr 2010-2011 (Smartphone, iPhone, Blackberry…)?
Wie gesagt, seit jetzt auch schon über 2 Jahren bin ich (noch) ziemlich zufriedener Besitzer des HTC Hero, halte mich aber derzeit verstärkt auf dem Laufenden, was neue Handymodelle angeht, da das Hero mittlerweile doch etwas veraltet.

Wenn ja, welches System läuft auf deinem Handy (Android, iOS, Symbian, Win 7,…)
Das Hero wurde ausgeliefert mit Android 1.6. Da das Gerät aber schon immer recht einfach zu rooten war und viele Developer ROMs dafür geschrieben haben, war ich nie auf offizielle Updates angewiesen. So läuft derzeit das Custom ROM “Elelinux” basierend auf Android 2.3.3.

Bist du zufrieden mit deinem Handy, oder gibt es etwas was dich daran stört?
Noch zufrieden. Allerdings ist die Hardware jetzt trotz Custom ROM an der Leistungsgrenze. Bald muss mal was Schnelleres/Neueres her.

Wofür benutzt du dein Handy am meisten – telefonieren oder simsen?
Ich bin klassischer Wenigtelefonierer. Wenn schnell kurzfristige Informationen ausgetauscht werden müssen, schreib ich wohl mal ne SMS, aber meist findet die Kommunikation online über Messenger, Mails etc. statt.

Prepaid oder Vertrag?
Prepaid. Ich habe schlechte Erfahrungen damit gemacht, sich aus einem ungünstigen Vertrag rauszuwinden, seitdem habe ich keine Lust mich langfristig zu binden. Also telefontechnisch jetzt ;) .

Ich nutze mein Handy auch als…

  • Hotspot
  • Wecker
  • Email-Schreibe und – Empfänger
  • Wegweiser /Routenplaner
  • Kamera
  • Terminkalender

Hast du noch eins deiner alten Handys in irgendeiner Schublade herumfliegen und wenn ja, welches?
Alle. Wie auch auf dem Foto oben zu sehen ;) .  Das CMD J5 und dessen Nachfolger das Sony Ericsson W700i liegen beide noch bei mir im Schrank. Voll funktionsfähig. Und trennen will ich mich gar nicht von denen.

Denkst du darüber nach, dir ein neues Handy zuzulegen?
Jepp. Dualcore, Android und nicht zu gross. Bei 4” ist meiner Meinung nach bei der Hosentaschenkompatibilität Schluss. Eigentlich schon bei 3.7” aber mal schauen. Mein perfektes Traumhandy ist anscheinend noch  nicht auf dem Markt.

Wenn ja, hast du schon eins ins Auge gefasst (Marke, Modell)?
Ich finde HTC vom Design halt am ansprechensten zur Zeit. Samsung/LG sind mir zu sehr Plastik und ich find die HTC Alu-Unibody Modelle einfach wertiger. Auch wenn man sich diese Wertigkeit mit etwas höherem Gewicht erkaufen muss. Auf jeden Fall wirds aber ein Android werden. Bin mit der Plattform quasi mitgewachsen und werde ihr auch treu bleiben.

So, das wars zu mir und meiner mobilen Vorgeschichte. Das Stöckchen macht ja grad generell die Runde, deswegen werf ichs jetzt keinem direkt zu. Wer sich angesprochen fühlt ist natürlich herzlich eingeladen und mitzumachen.

Kurzes Intermezzo zum Thema “Fanboy”

Mein Handy ist ein Android, mein Tablet ist von Apple.
Mein Notebook ist von Fujitsu-Siemens, das Betriebssystem von Microsoft.
Mein Fernseher ist von Samsung, meine Spielekonsole von Sony und mein Mp3 Player von Philips

Und trotzdem komme ich im Allgemeinen ganz gut mit mir aus!

So könnte ich noch zeilenweise aufzählen von welchem Hersteller meine Gadgets sind, welche Betriebssysteme ich nutze oder genutzt habe oder von welchen Herstellern/Webseiten/etc. ich begeistert bin oder war.

Aber im Endeffekt macht das doch alles keinen Sinn. Jedes Gerät oder System hat oder kann etwas, was das andere nicht hat oder kann. Und es bleibt einem selbst überlassen, welche Funktionen oder Eigenschaften einem wichtig sind.

Z.B. Honeycomb noch nicht ausgereift? Keine Angst, das wird, da bin ich sicher! Ich hab auf meinem Hero die Updates von 1.6. bis 2.3.3 hinter mir und es war jedesmal, als hätte mein altes Handy seine veraltete, bremsende Hülle abgestreift und wäre zu einem neueren, schnelleren seiner selbst geworden. So wirds (denke ich) mit Android auf Tablets auch passieren.

Trotzdem: Will man das jetzt funktionalste Tablet auf dem Markt, empfehle ich das iPad auch wenn ich kein Fan von der iTunes-Anbindung und allgemeinen Firmenpolitk von Apple bin. Andererseits würde es mir nie einfallen, mein Android gegen ein iPhone tauschen zu wollen. Eben weil Android durch seine konfigurierbaren Homescreens und Widgets die für mich bessere Funktionalität für mein Handy bietet.

Ach, und so kann man stundenlang hin und her reden.

Eigentlich wollte ich das Fanboy/-girl Thema total ignorieren, aber man wird ja doch irgendwie fast jeden Tag mit der Nase drauf gestoßen. “Ieh, Apple ist scheiße!” – “Ieh, Android ist scheiße!” – “Ieh, Google ist böse!” und so weiter und so fort bis zur Unendlichkeit.

Die Wahrheit ist doch, irgendwo ist doch (fast) jedes System irgendwo scheiße und irgendwo anders dafür genial. Ich werd mich weiter damit beschäftigenherauszufinden, was genau ich will und mir dann dass zulegen was meinen Ansprüchen entspricht. So!

Und alle anderen können gerne hinter ihrem ideologischen Tellerrand weiterlästern. Have Fun! :)

Apple & Android

Podcaster – die (mir) unbekannten Wesen

Ich muss mal kurz meinen Senf zu einem Medium abgeben, dass ich irgendwie viel zu wenig zu schätzen weiss: Dem Podcast.

Mir war bis vor kurzem gar nicht so bewusst, dass sich diese Form des Content bei immer mehr Leuten so großer Beliebheit erfreut. Das Prinzip des Audioboos oder Podcasts ist mir natürlich geläufig, aber irgendwie habe ich nie einen Draht dazu gefunden. Viele Leute finden es toll, mal eben schnell, spontan und ungefiltert ihren Gedankenfluss zu einem Thema “herunterzureden” und durch güngstige Audio-Recorder oder entsprechend Smartphone-Apps ist man natürlich fast überall in der Lage seinen Salmon aufzunehmen und zu veröffentlichen. Entsprechend gibt es dann auch die Hörer, die vielleicht gerne lieber “nebenher” einem Podcaster beim Quasseln zuhören als sich durch (schlimmstenfalls seitenlangen) geschriebenen Text zu kämpfen.

Prinzipiell finde ich es natürlich gut, dass sich über diesen Weg auch Leute im Internet mitteilen, die keinen Bock haben zu Tippen oder auf sonstigem Weg ihre Meinung zu verbreiten. Aber: Für mich ist das nichts. Weder aktiv noch passiv.

Immer häufiger hört/liest man auf Twitter und Facebook von den neuen, großartigen Podcasts. Wie lustig einige doch seinen und wie unverzichtbar es wäre, die zu hören.

Aber ich kann mich halt beim besten Willen nicht darauf konzentrieren. Ich bin auf der Arbeit täglich fast 8h  damit beschäftigt zu kommunizieren und irgendwann habe ich halt auch ganz gerne mal meine Ruhe. Und zum Feierabend bevorzuge ich es eben, meine täglichen Feeds, Blogs usw. in Textform und in meinem Tempo zu lesen. Prinzipiell war ich immer schon ein sehr schneller Leser und kann auch gut ”unrelevante” Passagen überfliegen bzw. beim Lesen schon filtern, welche Informationen ich mir aus dem Text hole und was für mich uninteressant ist.

Lesen geht so für mich fast schon “nebenbei” während ich bei einem Podcast immer das Gefühl habe, mich voll auf den  Sprecher konzentrieren zu müssen. Wahrscheinlich wäre ich schon mit dem parallenen Zähneputzen überfordert. Und dafür, dass mir dann beim Zuhören nicht klar ist, ob überhaupt und wenn ja welche Informationen in dem Podcast lustig oder interessant für mich sind, tue ich mich schwer damit, dem soviel Aufmerksamkeit und ggf. Zeit zu widmen.

Ich schaffe es ja nicht mal, den bestimmt hochinteressanten und informativen ”Alternativlos” Podcast von Fefe und Frank Geekheim in Gänze durchzuhören. Auch wenn mich die Themen eigentlich interessieren, nach einigen Minuten schweife ich gedanklich ab, lese parallel irgendwas anderes und verliere dann vollkommen den Fokus.

Irgendwie finde ich es ja auch schade, dass ich mir deswegen auch die Podcasts auch von sehr geschätzten Twitter-Bekannten einfach nicht anhören kann. Aber lieber @der_Sema, verehrte @LinaMadita und @derBastard, nehmt es mir nicht übel: Podcasts sind einfach nicht mein Medium.

Tag am Meer (fast)

Was soll ich großartig über diesen Tag in Hamburg sagen. Obwohl rein objektiv eigentlich gar nichts passiert ist, war es einfach herrlich. Aufgestanden bei Regenwetter, aus der S-Bahn gestiegen bei eitel Sonnenschein.

So begann der Tag dann standesgemäß bei schönstem Sonnenschein und einer extrem schmackhaften “Körri“-Wurst (und nem Alster, wenn schon denn schon)

 

und nahm seinen entspannten Verlauf, nach einen kurzen Bootstour nach Övelgönne (bei einem weiteren Alster) auf einer Strandliege in der Sonne:

So lässt es sich doch aushalten…

Kurzes Update

Eigentlich gibt es nur zwei Dinge zu sagen. Zum einen ist das heutige Kennenlernen/Assessment Center Light bei meinem potentiellen neuen Arbeitgeber ganz gut verlaufen. Hab mich nicht großartig blamiert, war weder over- noch underdressed und soweit ich es verstanden habe, gibt es insgesamt 9 Bewerber für 6 zu besetzende Stellen. Also ist die reine Zahlen-Wahrscheinlichkeit nicht die schlechteste. Aber ich versetze mich grad noch bewusst in einen “Denial State”. Der Job klingt einfach viel zu cool, als dass ich mir jetzt zu viele Hoffnungen machen möchte. Umso größer wäre dann nämlich die Enttäuschung. Definitiv Bescheid bekomme ich dann am 20.05. Bleibt mir nur, zu hoffen, zu warten und die restliche Zeit in Hamburg zu genießen.

Was mich zu meinem zweiten Punkt bringt:

Ich liebe diese Stadt!

 

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