Archiv für Kategorie ‘Tutorial’

Turing Total: Cleverbot vs Cleverbot

Natürlich aus rein wissenschaftlichen Zwecken hat man für dieses Video mal zwei Instanzen des Chatbots “Cleverbot” gegenübergestellt und den daraus resultierenden Dialog abgefilmt.

Streckenweise doch ganz amüsant, mit welchen rhetorischen Finessen die beiden Dampfplauderer sich gegenseitig aus dem Konzept bringen. Aber eins ist klar, für den Turing-Test reichen die Fähigkeiten des Cleverbots noch lange nicht aus.

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Bestes Ergebnis beim Konvertieren von PDF zu EPUB

Zugegeben – Ich liebe meinen E-Book-Reader. Durch diesen kleinen ständigen Begleiter habe ich dieses Jahr bestimmt schon unzählige Bahn, U-Bahn oder Bus-Stunden sinnvoll genutzt und einige tausend Seiten Text verbraten.

Zum Umwandeln von PDFs, Word Dateien oder anderen Formaten in das E-Book-Format “Epub“ habe ich dabei bisher alleine auf die Freeware Calibre vertraut. Ein Freewareprogramm mit dem man seine Ebooks einfach und komfortabel Organisieren und in andere Formate konvertieren kann. Allerdings hatte Calibre bei mir häufiger Probleme bei der direkten Umwandlung vom PDF ins Epub-Format. Anscheinend gibt es bei PDFs einige Einstellungen/Formatierungen, die sich nicht sauber konvertieren lassen. So verhackstückten feste Zeilenumbrüche einzelne Seiten des Textes oder Kopf- oder Fusszeilen oder Seiten zahlen aus dem Originaldokument tauchten mitten im Text auf. Das machte den Text zwar nicht unlesbar, aber komfortabel zu lesen war es nicht, vor allem wenn man ein ziemlich schneller Leser ist.

Daher habe ich eine Lösung gesucht, mit der man diese Probleme beseitigen kann und bin mit der Freeware Mobi Pocket anscheinend auf eine gute Lösung gestoßen. Das Programm von der Amazon-Tocher Mobipocket SA ist eigentlich ein Gratis-Ebook Reader für PDAs und Handys, arbeitet aber mit einem eigenen Dateiformat und kann auch andere Mediendateien konvertieren.

Zumindest bei mir hat es mit diversen PFDs, mit denen Calibre selber Probleme hatte, sehr gute Ergebnisse geliefert.

Der Trick ist, erst das vorhandene PDF im “Mobipocket Reader” über “Datei – Importieren” in das eigene PRC-Format umzuwandeln. Dabei werden anscheinend Kopf- und Fußzeilen sowie feste Zeilenumbrüche zuverlässiger entfernt als bei Calibre.

Dann die importierte RPC mit Calibre ins Epub Format umwandeln und an den Reader übertragen und das Ergebnis überprüfen. Für mich selber funktioniert dieser kleine Umweg ausgezeichnet. Das Ergebnis ist sowohl im  Epub-Format auf dem Reader sehr viel besser dazustellen als das Original-PDF, als auch durchweg besser lesbar als das Ergebnis einer direkten Konvertierung.

Wenn Ihr ähnliche Probleme mit PDFs und Calibre habt, könnt ihr ja mal diesen Weg über Mobipocket versuchen und von euren Ergebnissen berichten.

 

Aus der Rubrik “Heute gelernt” – Ein Springer kann auf einem Schachbrett jedes Feld genau einmal besetzen

Ich hab ja ne zeitlang selber Schach gespielt, allerdings nicht mit grösseren Ambitionen.

Dass so etwas funktioniert, hab ich jetzt allerdings nicht gewusst.

Und so sieht diese Tour des Springers übers Feld dann aus:

Animierter Springer auf Schachfeld

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Alternative Firmware für Mp3-Player – Ein <3 für Rockbox

Vor einigen Wochen hat mein, eigentlich gar nicht so alter,  Philips GoGear Ariaz  Mp3-Player leider das Zeitliche gesegnet. Am Computer wird er zwar noch als Laufwerk erkannt, aber er springt einfach nicht mehr an. Ob irgendwas am Akku kaputt ist, keine Ahnung, auf jeden Fall lässt er sich weder durch Dauerladen noch durch Firmware-Restores wieder  zum Leben erwecken (Wenn ein Bastler Interesse hat an nem defekten 8GB Ariaz gg. Porto, sagt bescheid).

Jedenfalls, da ich den quasi ohne Verpackung und Quittung geschenkt bekommen hatte, war auch nix mit Garantie. Also musste ein Neuer her.

Die Diskussion mit “Smartphone als Mp3-Player” hab ich in diesem Kontext auch geführt, aber dafür lohnt sich schon wieder ein eigener Beitrag. Kurz gesagt: Geht mir zu sehr auf den Akku, nimmt mir beim Sport zuviel Platz weg und ist mir generell zu umständlich. Ich bevorzuge ein dediziertes Gerät, dass die ihm zugetragene Aufgabe bestmöglich erledigen kann.

Da ich schon einen Mp3-Player von Sandisk hatte und mit dem sehr zufrieden war, fiel meine Wahl auf den kleinen aber feinen Sandisk Sansa Clip. Klein, leicht, günstig, genug Speicher etc. pp.

Aber um den soll es eigentlich gar nicht gehen. Auspacken war toll. Klein, leicht und sowieso super. Aber nach dem Einschalten der erste Schock. Anders als der Vorgänger kann der Clip  nicht mit einer Ordnerstruktur umgehen, sondern baut die Mp3 Datenbank allein anhand ID3 Tags auf. Da meine Musiksammlung aber nicht sonderlich gepflegt ist in dieser Hinsicht, war Ordernstruktur eigentlich ein Muss. Hab ich wohl leider bei der Recherche übersehen.

Aber es gibt, wenn man keine Hemmschwelle hat ein bisschen zu Basteln und evtl. die Garantie zu verlieren, durchaus andere  Möglichkeiten.

Von Rockbox, einer alternativen Open Source Firmware für unterschiedliche Mp3 Player Modelle hatte ich zwar schon gehört, diese aber aus Mangel an einem kompatiblen Player noch nicht getestet.

Nu war es soweit. Auf die Seite gesurft, nach kurzem Check auf der Kompatibilitätsliste gesehen, dass der Clip unterstützt wird und ab dafür.

Man braucht für die Installation sowohl einen Installer, als auch die die originale Firmware von Sandisk. Dadurch ist der Player nach der Installation quasi “Dual-Boot”-fähig und man kann sowohl Rockbox als auch die Sandisk Firmware laden. Beides ist auf der Geräteseite des Rockbox-Projektes verlinkt und war in wenigen Minuten auf der HDD. Dann den automatischen Installer gestartet und nach nicht mal 5 Minuten die Erfolgsmeldung. “Rockbox ist jetzt auf dem Sansa Clip installiert.”

Erstes Anschalten gleich sehr angenehm. Ich hatte mich für ein sehr schlichtes Theme entschieden (ja, man kann aus dutzenden unterschiedlichen Themes auswählen) das auf den ersten Blick ziemlich unspektakulär aussieht, aber mir im Statusdisplay viele Infos liefert, die die Standardfirmware nicht anzeigt.

Die Navigation selber ist ziemlich unspektakulär gehalten. Hat ein bisschen was von einem DOS-Fenster mit den einzelnen  Menüpunkten als Ordner angezeigt, aber geht schnell und ist intuitiv.

Her erstmal eine Liste von den Dingen, die ich nach jetzt ca. 2 Wochen mit der Rockbox nicht mehr missen möchte bzw. die mir selber besser erscheinen als in der Originalfirmware

  • Schnellerer Boot – Es dauert keine 2 Sekunden vom Anschalten bis ins Menü
  • Navigation per Ordnerstruktur (Yehaaaw!)
  • Erstellen von dynamischen Playlists direkt aus der Ordnerstruktur heraus. Auch Speichern und Verwalten von Playlisten ist sehr unkompliziert möglich
  • Gapless-Playing – z.B. zusammenhängende Mixe aus mehreren Mp3s werden ohne Pause zwischen den Tracks abgespielt
  • die Laustärkenbegrenzung der Originalfirmware für Europa ist weg. Ab Werk ist der Clip für D. bzw. Europa auf seeeeehr leiser Lautstärke quasi ausgebremst (ließ sich aber auch durch Ändern der Location auf US umgehen)
  • Beim Anschluss an den Rechner ist die Mp3 Wiedergabe weiterhin möglich im Gegensatz zur Sandisk-Firmware, die dann die Wiedergabe beendet.
  • Dual-Boot. Wenn man denn möchte, kann man einfach in die Original-Firmware booten.
  • Die Installation ist reversibel. Bei Problemen einfach den Sandisk Updater starten und die originale Firmware wird wieder über Rockbox gebügelt. Daher in der Hinsicht auch ein sehr geringes Risiko Probleme mit der Garantie zu bekommen.
  • Infos im Display, die der Sandisk-Firmware fehlen wie z .B. Uhrzeit
  • Plugins – es gibt verschiedenste Plugins für die Rockbox, vom Wecker bis hin zu kleinen Spielen. Auf dem Clip aber eher nutzlose Spielerei.
  • und und und
Ich bin schwer begeistert und würde jedem mit kompatiblen Player empfehlen, mal einen Blick auf die Rockbox zu werfen.
Vollständig kompatibel ist die Rockbox mit vielen Archos und Sandisk Player,  aber vor allem auch mit allen älteren iPod (ab 3rd Gen), iPod Video, Mini und Nano – Modellen.
Die komplette Liste gibt’s hier auf der Projekthomepage.

Wile E. Coyote in “127 Hours”

Nuff said. Viva la Comic-Movie-Mashup:

Kein Sound auf Asus P5LD2 SE und Windows 7

Nachdem ich einem Bekannten vor einigen Tagen den Umstieg von Win XP auf Windows 7 empfohlen habe, sind wir nach der Installation auf ein nerviges Problem gestoßen. Die Installation selber lief generell ohne Probleme und ohne Treiberschwierigkeiten durch. Kein gelbes Ausrufezeichen im Gerätemanger oder ähnliches. Trotzdem gab der Rechner nach Abschluss der Installation keinen Pieps von sich: Kein Sound, trotz korrekter Treiber und Pegelausschlag im Soundmixer. Betroffen war der Onboard-Sound des Mainboards Asus P5LD2 SE.

Erst nach einiger Recherche konnte diese Lösung das Problem beheben. Man muss hier, wie schon damals bei meinem Problem mit der Logitech Webcam, einen ganz bestimmten Treiber herunterladen und manuell installieren. Genauer:

  • gehe zu: ftp://ftp.asus.com/pub/ASUS/mb/Driver/Audio/
  • Unterordner “ADI”
  • Die Treiberdatei für Vista AD1988_Vista_61016110.zip herunterladen und auf die lokale HDD entpacken
  • Im Gerätemanager einen Rechtsklick auf die Soundkarte und “Treibersoftware aktualisieren” auswählen
  • Dann “Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen” anklicken und zu dem Ordner mit den entpackten Daten vom Asus-FTP navigieren

Spätestens nach einem Reboot sollte dann das gute Asus-Board wieder Laute von sich geben können.

Mal wieder ärgerlich, dass etwas ältere, aber noch nicht wirklich veraltete, Hardware solche Probleme bereiten kann, die für den Otto-Normal-User nicht unbedingt trivial zu beheben sind. Vor allem, weil es auf den ersten Blick gar kein offensichtliches Problem gibt und Windows 7 einen korrekt installierten Treiber anzeigt.

Artikelbild Attribution-NonCommercial-ShareAlike License by mag3737

 

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